Lineup 2009

One Last Hero

Eine gewisse Aggression in seine Songs einfließen zu lassen ist eine Sache, das ganze noch mit einer in den Gehörgängen bleibenden Melodie zu versehen eine ganz andere, doch bei ..One Last Hero.. wird genau diese Kombination groß geschrieben.

Melodisch eingängige Gitarrenriffs, treibende Rhythmen und eine Kombination aus Screamo- Elementen gepaart mit melodiösen Gesangsparts verschmelzen zusammen mit Synthesizer- und Elektrosamples zu einer einmaligen Mischung.

Nach vielen sehr positiven Erfahrungen in der Band Alltime Flavour, die unter anderem den Rockpreis 2007 in Speyer für sich entscheiden konnte, versuchen sich nun Gitarrist und Sänger Thomas Zinn, Leadgitarrist und Shouter Florencio Riesbeck und Drummer Benjamin Schehr mit dem neuen Projekt One Last Hero. Arno Schili sorgt am Bass für die tiefen Töne. Als Leadsänger kam Daniel Horr, der zuvor bei Faustian Bargain schon sein Können unter Beweis stellen konnte, hinzu und komplettierte die Band.

Myspace: http://www.myspace.com/onelastheroband

Yucca

Aufgenommen und produziert von Oliver Zülch (Slut, Die Ärzte, The Notwist) im
Weilheimer Proberaum von The Notwist, wollte jener diese besondere Energie des Nürnberger Quintetts in einem Studio einfangen. So vibriert das Album dank messerscharfer Gitarren, einem präzisen und homogenen Doppelpassspiel zwischen Bass (Daniel Hönig) und Schlagzeug (Jens Würdemann), den Beats, Effekten und Synthie-Zauber aus den Keyboards (Peter Graf) und dem hymnischen Doppelgesang der beiden Gitarristen (Christian Mertel und Matthias Scharrer). Genauso druckvoll, energiegeladen und ansteckend wie ihre Live-Show kommt also auch diese Platte um die Ecke.

Ihre frühen Rock-Wurzeln liegen im fränkischen Hersbruck. Seit März 2006 spielen sich die Wahl-Nürnberger in ihrer heutigen Besetzung die Finger blutig und touren was das Zeug hält, zuerst durch Bayern und bald durch ganz Deutschland. Dank ihrer unglaublich mitreißenden und energiegeladenen Live-Show vergrößert sich ihre Fanbase schnell und Yucca nehmen in Eigenregie eine erste Scheibe auf.

Im März 2008 nimmt das Schicksal schließlich seinen Lauf, als Drummer Jens Würdenmann (Ex-One Man And His Droid) krank wird. Dennoch wollen die Yuccas ein Benefizkonzert in Weilheim nicht absagen und spielen den Gig trotzdem. Im Publikum steht an diesem Abend zufällig Produzent Oliver Zülch vom TeamTonic (Slut, Die Ärzte, The Notwist). Und weil Oli einfach so begeistert von den Livequalitäten der Jungs ist, lässt er seine Telefonnummer mit der Bitte um einen Rückruf an deren Merchandise-Stand zurück.

Schon kurze Zeit später trifft man sich auf einen ersten Kaffee in Nürnberg und Oli erklärt den Yuccas, warum er sie gerne aufnehmen wolle. Nach kurzem Abtasten stellen alle Beteiligten fest, dass hier sowohl die Wellenlänge als auch die Vorstellungen von einem neuen Yucca-Album zu 100 Prozent übereinstimmen. So ist auch schnell ein Aufnahme-Termin im Juli gefunden.

Alles scheint perfekt, doch dann lässt Mutter Natur ihre Muskeln spielen und setzt den kompletten Proberaum der Band unter Wasser – und das bis unter die Decke. Das in über 10 Jahren zusammengekaufte Equipment ist somit zerstört. Ausgerechnet in der wichtigsten Vorbereitungsphase stehen die fünf Nürnberger Anfang Juni ohne ein einziges funktionierendes Instrument da. Doch schnell rappeln sich die Yuccas wieder auf. Nach vier Wochen Stress ist ein neuer Übungsraum gefunden und neue Instrumente auf Pump gekauft.

10 Tage lang spielt die Band im Juli im Weilheimer Proberaum von The Notwist mit Zülch den Großteil der Platte als Live-Aufnahme ein. Den Rest der Aufnahmen hat man dann nach weiteren 14 Augusttagen in Nürnberg im Kasten, wo man viel mit analogen Synthies arbeitet. Weil Oli während dieser gesamten Zeit wie zu einem sechsten Bandmitglied wird, ermöglicht die kreative Atmosphäre den fünf Musikern ihre Songs im Kern so zu belassen, aber viele neue Sounds auszuprobieren und so den Stücken den perfekten Feinschliff zu verpassen. Gemixt im September in Bochum und gemastert in der Skyline Tonfabrik in Düsseldorf im Oktober, ist das Werk nun bereit für den Rest der Republik.

Webseite: http://www.yucca-music.de/
Myspace: http://www.myspace.com/yuccamusic

Mr. Irish Bastard

Mit Bastard Brotherhood ist am 07. März 2008 das Debütalbum von Mr. Irish Bastard erschienen. Im Jahr zuvor wurde bereits die EP St. Mary's School Of Drinking veröffentlicht, welche die Band im Eigenvertrieb über 3000mal verkaufte.

Mr. Irish Bastard ist eine irisch Folk/Punk Band aus Münster und Düsseldorf. Der Cocktail aus Zigaretten, Bier und der rauchigen Whiskey-Stimme von Sänger Chris Lennon wird durch klassische Instrumente wie Flöte, Mandoline, Akkordeon oder Banjo abgerundet.

Das neue Album Bastard Brotherhood geht ambitioniert eigene Wege und liefert eine eingängige, punkige Mischung mit Irish-Folk Einflüssen. Die Songs sind laut, schmutzig und ehrlich. Bereits zwei Monate nach der Bandgründung im September 2006 wurde Mr. Irish von The Levellers eingeladen, den Support für deren Europatour zu spielen. Es folgte eine Headliner-Tour mit ausverkauften Venues sowie eine Tour mit Fiddlers Green im Herbst 2007. Zum Release des aktuellen Albums wurde eine große Tour mit Fiddlers Green im April 2008 gespielt. Seitdem teilten sich Mr. Irish Bastard die Bühne mit u.a. Bands wie Danko Jones, Presidents Of The U.S.A., Blood Or Whiskey, Jennifer Rostock, Broilers, The Tossers und vielen anderen. Nach über 150 Konzerten in 2 Jahren hat die Band genug Staub aufgewirbelt, der auch im fernen Ausland nicht unentdeckt blieb, so dass Plattenverträge aus Japan und den USA in ́s Haus flatterten. Ab Oktober 2008 stehen CDs von Mr. IB in den Japanischen Läden, ab März 2009 in den amerikanischen.

Myspace: http://www.myspace.com/mririshbastard

Frittenbude

Frittenbude. Elektropunk. Schlau, stylisch, und anstrengend.

Keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat. Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzaparaturen der Hörer, mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappt und punkt man sich über Techno und Elektro-Bounce.

Die Kids lieben es sich irgendwo in den Texten wieder zu finden und feiern sich und die Jungs, während Gestern, Heute und Morgen verschmelzen.
Dort liegt auch immer wieder der Fokus, auf den dunklen Seiten der bunten Partys: künstlich wirkende Pandabären mit blutunterlaufenen Augen treffen auf wunderschön wunderbar verstörte Mädels, die in voll pumpenden Nächten vor sich selbst weglaufen, das ewige Spiel der Partnersuche, das immer wieder spätestens beim anbrechenden Tageslicht der Realität scheitern muss. Während weite Teile der deutschen Gesellschaft und insbesondere der Musiklandschaft sich selbst in den Schlaf wiegen, drehen drei vom Freistaat zur Unterdrückung ausgeschriebene Jungs und ihr Plüschteddy komplett durch und zeigen wo der Bartel seinen Most holt, während ihm in unerklärlicher und schier unerträglicher Art und Weise die Sonne aus dem Arsch scheint. Einschlafen mit Musik war gestern. Hier ist Popmusik für Heute mit Wachbleibgarantie. Gefallen will man damit nur dem der es sich gefallen lassen will, oder besser gesagt, demjenigen, der sich nicht zu fein ist, es sich gefallen zu lassen. Es geht um die Bewegung der Nacht, eine Kunst sich mit stroboartigem Augenzwinkern und nicht therapierbaren Anführungszeichen eine Schneise zu dreschen. Kein Spiegel unserer Zeit, vielmehr das Megaphon an deinem Ohr, die Faust im Getriebe, das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter des Engels auf der Schulter des Affens auf dem Rücken des Teufels im Genick der Gesellschaft.

Myspace: http://www.myspace.com/frittenbude

Parachutes

Seit 2003 sind die Parachutes der Garant für eine explosive Liveshow. Sie spielten über 200 Konzerte und teilten sich dabei die Bühne mit Acts wie Taking Back Sunday, The Used, Underoath, Rise Against, Caliban, Boysetsfire, Waterdown und vielen mehr. Das 2006 veröffentlichte Debütalbum „And I won't stop until you've lost everything you ever loved“ wurde europaweit vom englischen Label Lockjaw Records (Tribute To Nothing, Second Monday) vertrieben und ebnete der Band einen wichtigen Schritt in den Fokus der Öffentlichkeit. Die VISIONS (06/2006) bescheinigte der Band daraufhin „ein Debüt von internationalem Format“ und die britischen Kollegen vom Kerrang vergaben ein „KKKK“. Sie waren sich sicher: „Germany ́s Parachutes are on to a winner with their debut album. (...) Bands that are genuinely exciting are all too rare. (...) Kraut quintett are the perfect example of how to sound fresh in a suffocated field.“

2008: Neues Studioalbum „Vultures“,
Sich die Seele aus dem Leib schreien können viele, doch was die Parachutes auf
ihrem neuen Album „Vultures“ abliefern, hat nichts mit brachialer Gewalt zu tun, sondern kombiniert Aggression, Emotion und Herz.
„Vultures“ steht für Vollgas von der ersten Sekunde an, schon der Opener bläst dem Hörer um die Ohren wie ein Hurrikan der Kategorie 5. Dank des ausgeklügelten und bis in die Perfektion getriebenen Songwritings ist auch abseits davon keine Windflaute in Sicht. Vielmehr fühlt man sich im Auge des Sturms wie festgehalten. Eine Naturgewalt, die man gerne über sich ergehen lässt.
Die Vorliebe für Melodie und Melancholie der fünf Saarländer zieht sich durch das komplette Album, in dem sie als Fundament des Ganzen dient und das Bindeglied zwischen aggressiven Rock und Hardcore bildet.

Myspace: http://www.myspace.com/parachutesnk